Projekte 2008-2009

2008

Aufenthalt der 2. Vorsitzenden Andrea Dörr von Januar bis April 2008 in Guatemala

Andrea Dörr verbrachte 3 Monate in Panajachel am Atitlan-See, um die Vereinsarbeit vor Ort zu unterstützen, sich laufende Projekte anzusehen und um einen intensiveren Einblick in die Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung zu bekommen.

Im folgenden können Sie sich über die einzelnen Projekte und die Erfahrungen von Andrea Dörr und ihrem Lebensgefährten Markus Wagner, der 2 Wochen mit vor Ort war, informieren.

Vergabe von Stipendien für das Schuljahr 2008

wie in jedem Schuljahr vergibt Astrid Katt Stipendien an bedürftige SchülerInnen. In diesem Jahr habe ich mitentschieden und musste feststellen, dass die Entscheidung wirklich sehr schwer fällt. Wir hatten einen Betrag von 4500 Euro zur Verfügung und wollten natürlich so vielen Kindern wie möglich helfen. Zum einen werden weiterhin die Kinder unterstützt, die bereits bisher von uns das Schulgeld bekamen, allerdings nur, wenn die Noten im Vorjahr entsprechend gut waren. Neuanträge werden intensiv geprüft, wir erwarten, dass die Schüler mit ihren Eltern persönlich vorstellig werden und ihre Lebens-und Familiensituation genau darstellen. Sind die bisherigen Leistungen entsprechend gut und ist der Schüler wirklich engagiert, wird geprüft, in welcher Höhe wir die anfallenden Kosten für Schulgeld, Schreibmaterial, Schuluniform etc. finanzieren. Nur in Ausnahmefällen zahlen wir 100% der Kosten, denn auch hier gilt unser Grundsatz, dass wir Hilfe zur Selbsthilfe geben und gewisse Anstrengungen als Gegenleistung erwarten. Es konnten natürlich nicht alle Schüler aufgenommen werden und Absagen erteilen zu müssen ist eine emotional sehr schwierige Situation. Astrid Katt und ich haben stundenlang diskutiert und jeden einzelnen Fall wieder und wieder geprüft und sie hat mir durch ihre Argumentationen verdeutlichen können, weshalb bestimmte Entscheidungen notwendig sind und dass man lernen muss Mitleid nicht in den Vordergrund zu stellen.

Es wurden 60 Stipendien vergeben.

Übergabe Spendenscheck für Bomberos in Solola

Die Bomberos (freiwillige Feuerwehr und Rettungssanitäter) erhalten einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für das Absichern ihres Geländes, da bereits mehrmals eingebrochen wurde und dabei großer Schaden entstand. Das Geld kam zum Teil von Atitlan e.V. und zum anderen von der Mutter der in Solola lebenden Deutschen Helga, die sich oft für Projekte in Zusammenarbeit mit Atitlan e.V. einsetzt.

Besichtigung einer Zwergenschule im Hinterland

Um weitere kleine Schulen kennenzulernen habe ich mit 2 indigenen Lehrkräften eine 2- stündige Fahrt mit dem Boot und einem Pick-up unternommen.
Alleine die Fahrt war sehr abenteuerlich und je weiter wir ins Hinterland kamen, desto ärmer wurden die Dörfer. Die Schulen, die wir gesehen haben, sind in einem wirklich schlechten Zustand, die Gebäude lediglich kleine Bretterhäuser mit einem Fenster, durch das fast kein Tageslicht fällt. Es gibt kein Außengelände, wo die Kinder spielen können, keine Bücher und wenig an notwendigen Materialien, um den Kindern guten Unterricht erteilen zu können. Es mangelt auch hier wie so oft an Schreibpapier und Stiften, weil einfach kein Geld vorhanden ist, um diese Dinge anzuschaffen.

Dort werden 5 bis 8-jährige Kinder unterrichtet

Besuch der Schule Patanatique, Kauf von didaktischem Schul-und Spielmaterial

Mit Astrid und Jürgen Katt sowie dem stellvertretenden Bürgermeister von Panajachel haben wir die Schule in San Luis besichtigt. Dieser Schule hat der Verein bereits Ende 2007 ein neues Dach und den Einbau von Fenstern finanziert, da ein Sturm schwere Schäden angerichtet hatte. Diese Schule liegt in einem kleinen Ort, der auf der Anhöhe eines steilen Berges liegt. Das Schulaußengelände fällt steil ab und ist lediglich durch einen maroden Zaun gesichert. Mit Hilfe der Gemeinde Panajachel soll der Schulhof (bisher lediglich ein unbefestigtes Gelände, auf dem sich keine Spielmöglichkeiten für Kinder bieten, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, Sportunterricht während der Regenzeit auszuüben) saniert werden. Dazu werden Baumaterialien im Wert von ca. 3000 Euro benötigt, die Arbeitsleistung soll zum Großteil von den Eltern geleistet werden.

Desweiteren besichtigten wir die Klassenräume.
Es gibt zwei Lehrkräfte, die in altersgemischten Klassen unterrichten, die Vorschulkinder müssen gemeinsam mit der ersten bis vierten Klasse am Unterricht teilnehmen und verfügen über keinen eigenen abgetrennten Bereich, in dem sie spielerisch lernen können. Didaktische Materialien, Spiele und Bastelmaterialien sind nicht vorhanden. Wir entschieden, dass ich während meines Aufenthaltes in der Hauptstadt einen Teil der benötigten Dinge einkaufen können. Ich besorgte Stifte, Scheren, Papiere und für die Kleinen Spiele und Bücher und übergab diese Utensilien bei einem weiteren Besuch in der Schule. Ziel für diese Schule in der Zukunft: Sanierung des Schulgeländes, eine weitere Lehrkraft für die Vorschulkinder zu ermöglichen, Angebot einer Schulmahlzeit, auch um zu erreichen, dass möglichst alle Kinder des Dorfes zukünftig zur Schule gehen. Bisher geht knapp die Hälfte der Kinder zur Schule.

Besuche bei Familien in San Andres, Lebensmittel- und Kleiderspenden

Bereits 2006 lernten Markus und ich beim Möbelbau in der Schule von San Andres Semantabaj, Xejuju etliche Kinder näher kennen und mit ihrer charmanten Art haben sich einige davon ganz fest in unser Herz „geschlichen“.
2007 war es für uns selbstverständlich, diese Kinder wieder zu besuchen und haben ihnen Kleidung, Stifte und Papier überreicht. Es stellte sich heraus, dass die Kinder, zu denen wir das innigste Verhältnis aufgebaut haben aus zwei benachbarten und befreundeten Familien stammen. Wir wurden von beiden Familien eingeladen und durften ihre Häuser besuchen, was für uns eine große Ehre darstellte.
2008 führte mich mein erster Weg zu „unseren“ Kindern, natürlich wieder bepackt mit Kleiderspenden, Schuhen, Spielzeug etc. Während der 3 Monate waren Markus und ich regelmäßig zu Besuch und haben viele Stunden mit den Kindern verbringen können. Es ist kaum zu beschreiben, mit welch einer Herzlichkeit wir dort empfangen werden und mit welcher Dankbarkeit unsere Spenden entgegengenommen werden. Es wäre zu vermuten, dass wir lediglich aufgrund unserer Hilfe dort so herzlich aufgenommen werden, sicher spielt das auch eine Rolle, aber wer dies einmal miterlebt, weiß, dass dem nicht so ist. Sobald wir mit unserem Pick-up ins Dorf fahren, laufen die Kinder in Horden zusammen, denn sie wissen genau, dass sie für eine kurze Zeit ihrem Alltag entfliehen und ausgelassen mit uns spielen und toben dürfen. Dass wir dabei auch noch Wagenladungen mit Grundnahrungsmitteln, frischem Gemüse und Obst verteilen freut die Kinder natürlich mindestens genauso sehr. Für mich persönlich sind diese Kinder die größte Bereicherung meines Lebens. Beim Abschied fließen viele Tränen, denn die Vorstellung, wieder ein Jahr auf die nächste Begegnung warten zu müssen ist für beide Seiten sehr traurig. Durch diese engen Beziehungen haben wir einen ziemlich guten Eindruck in die Lebenssituationen von armen Familien erhalten. Für mich ist das sehr wichtig, denn es ist schwieriger sinnvoll Hilfe zu geben als man glauben mag. Viele Dinge müssen genau abgewägt werden, man muss sich immer fragen, bis zu welchem Punkt darf man helfen und wann muss man aufhören. Dies zu beurteilen ist durch den engen Kontakt einfacher geworden. Mein persönliches Ziel ist es, den Kindern für ihre Zukunft ein verlässlicher Partner zu sein und ihnen zumindest soweit zu helfen, dass sie eine gute und solide Schulausbildung erhalten. Beide Familien wissen, dass wir sie in Notsituationen auf jeden Fall unterstützen, haben unser Angebot bisher jedoch nur einmal in Anspruch genommen. ( siehe Bericht „Brille für Julisa“ ) „Unsere Kinder“ heißen Jonathan, Alfonso, Julisa, Cecilia, Vanessa, Marie und Daisy.

Brille für Julisa

Julisa´s Mutter erzählte mir bei einem meiner Besuche, dass Julisa in der Schule Schwierigkeiten hat, da sie nicht mehr richtig sieht. Sie hatte allerdings nicht genügend Geld, um mit ihr zum Optiker zu gehen und eine Brille zu kaufen. Dazu muss man wissen, dass Brillen auch in Guatemala nicht billig sind. Es gibt zwar die Möglichkeit, von den USA gespendete Brillen kostenfrei zu erhalten, allerdings sind diese nicht unbedingt auf die entsprechende Stärke eingestellt. Wir entschlossen uns für Julisa eine neue Brille zu kaufen und sämtliche damit verbundene Kosten zu übernehmen. Wir gingen mit Julisa zum Augenarzt und erfuhren, dass ihre Sehschwäche (ein Auge hatte fast keine Sehkraft mehr) daher kommt, dass sie mangelernährt ist. Auch weist ihre Haut bereits Pigmentstörungen durch Vitaminmangel auf. Wir waren sehr erschüttert und haben versucht, der Mutter begreiflich zu machen, wie wichtig es ist, ihre Kinder mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen. Ob uns das gelungen ist, wissen wir nicht, hoffen dies aber.

Teilnahme am Schulunterricht in Xejuju, San Andres Semantabaj

Ich habe 2 Schultage in der vom Verein seit vielen Jahren unterstützen Schule verbracht. Zum einen, weil dort unsere „Patenkinder“ zur Schule gehen und zum anderen, um einen besseren Einblick in den Schulalltag zu bekommen. Im Vergleich zur Schule in San Marcos war ich sehr angenehm überrascht über das Engagement der Lehrkräfte und den ansprechenden Aufbau der Unterrichtsstunden. Entsetzt war ich, als es ums Zähneputzen nach der Schulmahlzeit ging. Nicht alle Kinder haben eine eigene Zahnbürste und können sich diese auch nicht leisten. Einige der Kinder erzählten mir, dass sich zu Hause eine Zahnbürste mit allen Geschwistern teilen müssen. Kurz entschlossen habe ich Zahnbürsten und Zahncreme gekauft und verteilt. Die Freude der Kinder war unbeschreiblich.

Hilfe für Don Fransisco

Don Fransisco ist ein beeindruckender Mensch, den Markus und ich seit 3 Jahren kennen und sehr schätzen. Er war bis 2008 der Ansprechpartner für Astrid Katt in Bezug auf die Hilfe für das kleine Dorf in den Bergen, Xejuju, San Andres. Er setzte sich etliche Jahre unermüdlich für die Dorfgemeinschaft ein und ihm ist es zu verdanken, dass in diesem Dorf die Schule in einem vorbildlichen Zustand ist. Er organisierte den Bau einer Trinkwasserleitung vom nahegelegenen Berg zum Ort , sowie die Errichtung eines öffentlichen Waschhauses und vieles mehr.
Seine Anträge waren immer gerechtfertigt und so hat er es im Laufe der Jahre mit unserer finanziellen Unterstützung geschafft, dem Dorf und seinen Bewohnern eine erträglichere Zukunftsperspektive zu geben. Niemals hat er über sein eigenes Leid geklagt oder versucht, aus seinen guten Kontakten zu Astrid Katt einen Nutzen für sich persönlich zu ziehen. Erst im letzten Jahr erfuhren wir, dass er einen schwer behinderten 20-jährigen Sohn hat, für den er die medizinische Versorgung nicht mehr finanzieren kann. Der Verein unterstützt ihn seitdem finanziell insoweit, dass er wenigstens die lebensnotwendige Medizin für seinen Sohn kaufen kann. Bei einem unserer Besuche im Dorf fanden wir Don Fransisco schwer krank in seinem Haus vor. Er klagte über starke Schmerzen, die seit Tagen anhielten, allerdings fehlte ihm das nötige Geld für einen Arztbesuch. Wir transportierten ihn sofort nach Panajachel zum Arzt, der einen lebensbedrohenden Blindarmdurchbruch feststellte und ihn unmittelbar ins Krankenhaus bringen ließ, damit er operiert werden konnte. Dies war nur möglich, weil wir ihm unsere finanzielle Unterstützung zusicherten. Er konnte gerettet werden, leidet aber nach wie vor unter starken Schmerzen und benötigt regelmäßig Medizin, für die ihm das Geld fehlt. Er kann seinen Beruf als Maurer nicht mehr ausüben und seine Familie kaum mehr ernähren, solange es ihm gesundheitlich so schlecht geht. Daher hat der Verein sich im Januar 2009 entschieden, ihm die notwendige medizinische Versorgung für die nächsten Monate zu finanzieren.

Suche nach geeigneten Mietern des Vereinshauses in Panajachel

Der Verein hat im Jahr 2006 für eine durch den Hurrikan Stan obdachlos gewordene Mutter mit 3 Kindern ein Haus gebaut. Wir haben dort für diese Mutter eine Existenzgrundlage geschaffen, indem wir einen Ofen und einen Waschtrog eingebaut haben, so dass sie sich mit Wäsche waschen und Tortillas backen das Einkommen für sich und ihre Kinder erwirtschaften kann. Diese Frau verschwand nach kurzer Zeit für uns unverständlich und keiner weiß, weshalb sie gegangen ist und auch nicht, wohin. Im Jahr 2007 haben Markus und ich mit Astrid und Jürgen Katt intensiv nach neuen geeigneten Bewohnern gesucht und wieder eine Mutter mit 3 Kindern gefunden. Auch hier gab es große Schwierigkeiten und es gab etliche Vorkommnisse, die uns dazu veranlasst haben, der Familie das Haus wieder wegzunehmen. Nach langem gemeinsamen Abwägen haben wir uns entschlossen, dass wir das Haus in Zukunft nicht mehr mietfrei zur Verfügung stellen werden und haben bereits zum dritten Mal nach Menschen gesucht, die wir in unser Haus aufnehmen wollen. Nun ist das Haus für umgerechnet 45 Euro im Monat an Thelma, eine sehr engagierte Guatemaltekin, und ihre 18-jährige Tochter vermietet. Die Mieteinnahmen werden für medizinische Leistungen für ein an Anämie erkranktes dreijähriges Kind einer sehr armen Familie aufgewendet.

Patenschule San Marcos/ Kauf eines Spielgerätes

Seit 2006 wird die Schule in San Marcos vom Verein und der Partnerschule in Gerichtstetten, Hardheim unterstützt. Wir konnten mit den Geldern die sanitären Einrichtungen verbessern, Klassenräume umbauen, zum Teil neu bauen, das Außengelände wurde neu gestaltet, die Schulküche saniert und für das Jahr 2008 hatten wir durch die großzügigen, aber zweckgebundenen Spenden, die Möglichkeit, ein großes Spielgerät aus Holz in guter Qualität kaufen zu können. Ich habe das Gerät in der Hauptstadt gekauft und es wurde nach 3 Wochen fachmännisch aufgebaut. Die Freude darüber war sehr groß. Man kann sich fragen, weshalb ein so hochwertiges Spielgerät notwendig ist, wir haben im Verein viel darüber diskutiert und uns nach Absprache mit der Patenschule in Gerichtstetten dafür entschieden.

Ich habe die Schule und auch den Unterricht sehr oft besucht und musste feststellen, dass die Ausbildung der Lehrkräfte in vielerlei Beziehung eher mangelhaft ist und keine wirklich gute pädagogische Arbeit erfolgt. Die jungen indigenen Lehrkräfte haben zum Teil nur eine zwei-bis dreijährige Ausbildung hinter sich, sind oft noch keine zwanzig Jahre alt und haben zudem eine Rektorin, die über wenig Autorität und Erfahrung verfügt. Es gab einige Kritikpunkte von meiner Seite und ich habe viele Gespräche geführt mit unserer Ansprechpartnerin vor Ort. Diese ist jedoch nicht weisungsbefugt was den Unterricht betrifft und ihr sind die Hände gebunden. Da wir Vergleiche zu anderen Schulen ziehen können, wissen wir, dass es auch anders funktionieren kann und lassen die Patenschaft daher momentan ruhen. Wir haben die Grundlage verbessern können, aber interne Angelegenheiten können nicht von deutschen Hilfsorganisationen gesteuert werden, dies ist ein Reifungsprozess, den wir zwar anstossen können, mehr aber nicht.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieser Aufenthalt sehr wichtig war, um Zusammenhänge besser verstehen zu können, den Menschen, denen wir helfen ein wenig näher zu kommen und somit Entscheidungen noch gezielter treffen zu können. Es gibt so vieles, wo wir noch helfen können und müssen und mit der Unterstützung von all unseren Spendern und aktiven Mitgliedern werden wir es sicher auch schaffen, die Not der Bevölkerung etwas zu lindern.

Andrea Dörr

Krankenwagen für Panajachel

Im November 2008 bekam unser Vereinsmitglied Jochen Krenzer-Scheidemantel von den Maltesern aus Singen das Angebot für einen zum Verkauf stehenden Krankenwagen.

Herr Krenzer-Scheidemantel war seit längerem auf der Suche nach geeigneten und vor allem für den Verein finanzierbaren Rettungsfahrzeugen, da der Bedarf von diesen am Atitlan-See sehr groß ist

Der Vorstand des Vereins entschied sich für den Kauf und nahm Kontakt mit der GTZ auf (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit). Nachdem der GTZ alle erforderlichen Unterlagen vorlagen, bekamen wir die Zusage, dass die Kosten für die Verschiffung von Hafen zu Hafen zu 100% übernommen werden. Die Kosten innerhalb Deutschlands und in Guatemala wurden zum Teil privat von den Mitgliedern und von Vereinsgeldern finanziert. Die Vereinsmitglieder Andrea Dörr und Markus Wagner haben das Fahrzeug in Singen am Bodensee abgeholt und am 15.12.2008 fuhr Andrea Dörr mit Manfred Barleon, dessen Versicherungsagentur die Kosten für die Überführungskennzeichen übernommen hat, nach Hamburg zum Hafen, um der Spedition den Krankenwagen zu übergeben.

Bereits am 08.01.2009 war der Wagen in Guatemala am Hafen und wider Erwarten gab es mit der Zollbehörde keinerlei Probleme so dass Hans-Jürgen Katt gemeinsam mit den Bomberos aus Panajachel den Wagen dorthin überführen konnte.

Nun endlich gibt es auch in Panajachel einen gut ausgestatteten Krankenwagen mit eingebauter Liege, so dass die Verletzten nicht mehr wie bisher in Pritschenwagen zum nächsten Krankenhaus transportiert werden müssen.

Hans-Jürgen Katt berichtete über die große Freude in Panajachel und bittet im Namen der Bomberos (Rettungsdienst) um einen weiteren Wagen. Dies wird allerdings nur möglich sein, wenn der Verein die dafür benötigten Gelder in Form von Spenden aufbringen kann.

Andrea Dörr

 Errichtung eines Waschplatz in Xejuyu